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Franz beim Leistungstest im Sportwissenschaftlichen Kompetenzzentrum der FH Bad Gleichenberg

Ultramarathon Rodgau/Frankfurt PDF Drucken
Geschrieben von Franz Preihs   
Freitag, 24. Jänner 2003

Jänner 2003: Durch den Kontakt mit Erich Mickler, einem "Weitwanderlaufurgestein" kam ich auf die Homepage des RLT Rodgau. Nach einigen Gesprächen und E-Mails entschlossen wir uns dann gemeinsam den Weg nach Rodgau bei Frankfurt auf uns zu nehmen. Beim Silvesterlauf in der Veitsch kam ich dann noch mit Gerhard Eggenreich ins Gespräch, der sich ebenfalls auf das "Abenteuer" Rodgau einlassen wollte. So kam es dann das Gerhard und ich uns am Donnerstag dem 23.01. in Bruck an der Mur trafen. Vollbepackt gings erst mal auf zu Erich nach Traunkirchen im Salzkammergut wo wir die erste Nacht verbrachten. Danke auf diesem Wege nocheinmal Erich und seiner Familie für die Gastfreundlichkeit. Freitag morgen nahmen wir dann die restlichen 500 Kilometer nach Frankfurt in Angriff, und nach einigen Kaffepausen erreichten wir Rodgau gegen 14.00 Uhr.

 

Dort weit und breit noch nichts von einem Lauf zu merken. Deswegen war erst einmal das Auskundschaften der örtlichen Gegebenheiten angesagt, Schlafsäcke wurden gekauft, der Supermarkt gestürmt, die Strecke besichtigt, und gegen 18.00 tauchten auch schon die ersten Helferlein des RLT Rodgau auf. Wir hatten vor in der örtlichen Turnhalle zu übernachten. Diese Möglichkeit wurde von den Veranstalter offeriert, noch dazu kostete das nicht und es sollte auch ein Frühstück geben. Nach und Nach kamen dann auch andere Läufer an, und gegen 21 Uhr tummelten sich an die 25 Ultras in der Turnhalle und versuchten ihre Schlafplätze so gemütlich wie möglich zu gestalten. Gerhard und ich sicherten uns eine überdimensionale "Hochsprungmatte" oder so, auf der es hervorragend schlafen war. Als ich meine Augen gegen 7 Uhr öffnete, hatten die quirligen Damen und Herren des Veranstaltungskomitees schon das Frühstücksbüffet aufgebaut, und das war angesichts der Tatsache das es nichts kostets nich von schlechten Eltern. Müsli, Kaffe, Tee, Gebäck, alles was das Läuferherz begehrt war ausreichend vorhanden. Da kann sich so manches Hotel eine Scheibe abschneiden.

Nach den üblichen "Pre-Marathon" Vorbereitungen gings dann kurz vor 10 zum Start. An die 390 Läufer aus 4 Nationen waren am Start, und der Tag begann mit Kaiserwetter. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die 2 Grad versprachen ideale Bedingungen für den Ultra. Die 5km Laufstrecke führte durch einen Wald und über Feldwege und war 10 Mal zu durchlaufen. Punkt 10 ertönte der Startschuss und wir setzten uns in Bewegung. Erstaunlich schnell wie ich empfand, immerhin liefen wir die ersten 5 Kilometer in 20.15 min. Ich hatte einige Probleme mit dem Tempo, den die gesamte letzte Woche laborierte ich an einer hartnäckigen Verkühlung und musste Antibiotika schlucken. Erst ab Kilometer 15 fand ich meinen Rythmus, und auch das Tempo wurde etwas langsamer. Ich pendelte mich letztendlich bei einer Kilometerzeit von 4.20 - 4.30 min./km ein. Die nächsten Runden gingen recht angenehm, nur bei Kilometer 30-35 hatte ich einen kleinen Hänger, was mir an die 2 Minuten kostete. Da ich mich nicht 100% fit fühlte wollte ich auch nichts riskieren, und drosselte das Tempo bei ab km 40 auf circa 4.40min./km. Den Marathon lief ich in 03.14.34 durch, und wusste zu diesem Zeitpunkt das ich mein Ziel, den Fünfziger in unter 4 Stunden zu beenden kein großes Problem sein sollte. Die letzte Runde war ein wahrhafter Genuss. Ein Runners High erwischte mich pünktlich bei Kilometer 45, und verhalf mir zu einer Rundenzeit von 21 min. für die letzten 5 Kilometer. Glücklich und froh mein Ziel erricht zu haben, lief ich nach 03.54 h über die Ziellinie. Das ergibt Platz 12 in der Klasse Männlich Allgemein, was angesichts des extrem starken Teilnehmerfeldes (immerhin war die gesammte Deutsche 100 km Nationalmannschaft am Start) doch eine positive Überraschung ist. Gerhard erreichte mit seiner Zeit von 03.36 h den ausgezeichneten dritten Rang in der Klasse M40, und auch Erich war mit seiner Leistung sehr zufrieden. Nach der Siegerehrung gings dann retour nach Österreich, und gegen 02.00 Uhr kam ich müde aber zufrieden zuhause an.

Danke auf diesem Wege nocheinmal an den RLT Rodgau die einen wirklich durch und durch gelungenen Lauf auf die Beine gestellt haben. Ich komme gerne wieder.

 

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19. Jänner 2007 )
 
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Rolf
Hi Michi hi Franz, 
so nun sitzen wir hier im Ötztal, genießen das schöne Ambiente und die Ruhe im Alpina. Der Sonntag kommt in riesen Schritten auf uns zu und wir sind heiß auf den Marathon. Nur eines ist diesmal anders: ... Ihr fehlt einf