Ergebnis: 110 gestartete Teams Team Nordpark: Platz 48 in 05.12.31 h Run: 01.53.58 h Paragliding: 00.45.42 h Kayak: 00.34.32 h Mountainbike: 01.58.13 h
Der Dolomitenmann in Lienz wird mittlerweile schon zu einer Institution für mich und das Team Nordpark. Mittlerweile sind wir schon das Dritte Mal in Serie dabei und dementsprechend groß ist natürlich auch die Erwartungshaltung meiner Tiroler Mittstreiter. Für mich bedeutet die Teilnahme aber nicht nur eine mittlerweile ungewohnte sportliche Herausforderung (nachdem ich Laufen in Hinblick auf meine radfahrerischen Ziel nur mehr als Ausgleichssport betreibe), sondern immer auch eine passende Gelegenheit ein Wochenende in Lienz zu verbringen und mich der herrlichen Osttiroler Bergwelt hinzugeben. Werner Zanier gewährt uns noch dazu Unterschlupf in seiner fürstlichen Residenz und auch das Wetter verspricht Besserung für das kommenden Wochenende, wenn es auch bei der Anreise wie aus Kübeln schüttet. Die Fahrt durch das Mölltal geniesse ich ganz besonders, werden doch speziell vor Winklern und über den Iselsberg einige Erinnerungen an den Glocknerman wach. Was meine körperliche Fitness an diesem Wochenende betrifft lasse ich mich auf keine allzugroßen Spekulationen ein, immerhin ist die Verletzung vom XX ALPS erst knapp 2 Wochen alt. Doch Dank der Unterstützung und Betreuung von Dr. Pascher bin ich seit einigen Tagen schmerzfrei und habe auch Grünes Licht seitens der Physiotherapeuten das Knie wieder voll zu belasten. Zumindest solange kein Schmerz auftritt. Und 2 Stunden denk ich mir, wird das Bein wohl aushalten. Am Samstag dann Kaiserwetter und eine tolle Stimmung beim Start. Auch Andi Goldberger wird heute die 1770 HM auf das Kuhbodenthörl in Angriff nehmen und zeiht natürlich alle medialen Blicke auf sich. Vom Start weg gehts für meine Verhältnisse viel zu schnell 3 km (11.14 min.) zum ersten Anstieg, dem berühmt berüchtigten Gogg Steig. Dort beginnt der Spass und die Qual. 400 HM sind auf knapp 1 km zu bewältigen und man kann sich ausmalen dass es dort heftig zur Sache geht. Bei der ersten Labestation dann die Möglichkeit sich einen Bullen mit Flügel zu holen, doch wirklichen Auftrieb schenkt einem auch dieser auf den nächsten eher flachen Kilometer nicht. Bei der zweiten Labe (Klammbrücke) nocheinmal durchatmen und "Kette rechts" wie man als Radfahrer sagen würde. Noch über 1300 Höhenmeter liegen vor mir und der Puls ist mittlerweile in astronomischen Höhen. Teilweise ist es so extrem steil dass von Laufen wirklich nicht einmal mehr im entferntesten die Rede sein kann. Vielmehr klettert man auf allen Vieren den Berg. Irgendwann macht sich dann das wunderschöne Hallebach Tal vor meinen Augen auf. Hochalpin gehts dann weiter über loses Geröll, den Red Bull Zielbogen in weiter Ferne schon vor Augen. 1 Stunde und 53 Minuten brauche ich letztendlich für diesen anaeroben Gewaltakt. Ein paar Minuten langsamer als letztes Jahr (was mich persönlich nicht verwundert, zumahl die Strecke auch aufgrund der Bodennässe schwieriger zu belaufen war), schneller als Andi Goldberger, und eigentlich recht zufrieden, zumal das Knie auch einer ersten Belastungsprobe standgehalten hat. Das restliche Wochenende lassen wir dann bei einer Bike Tour über die Pustertaler Höhenstrasse ausklingen eher wir uns Sonntag Nachmittag wieder von den Dolomiten verabschieden.
Hi Michi hi Franz, so nun sitzen wir hier im Ötztal, genießen das schöne Ambiente und die Ruhe im Alpina. Der Sonntag kommt in riesen Schritten auf uns zu und wir sind heiß auf den Marathon. Nur eines ist diesmal anders: ... Ihr fehlt einf