Nachdem ich am Freitag den Wartberger Teamlauf gewonnen hatte, startete ich am Sonntag bereits zum 2. Mal beim Powerman Duathlon in Weyer. Die Distanzen betrugen 14 km laufen, 76 km Rad fahren, 7 km laufen. Es wurden dort die österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen, außerdem waren Teilnehmer aus 9 Nationen am Start, da der Bewerb zur Powerman Weltcup Serie zählt.
Der Wetterbericht sagte sonniges warmes Wetter voraus, was ich schon überhaupt nicht mag. Für mich optimale Temperaturen wären so um die 10 Grad. Im Gegensatz zum letzten Jahr war es sehr warm und auf der Radstrecke herrschte ein ziemlicher Gegenwind. Um 10h55 fiel der Startschuss für die Damen und um 11h ging´s für die Herren los. Der Volksduathlonstart erfolgte um 12h30. Ich begann wie immer mit einem für die Gesamtlänge viel zu hohem Tempo, km in 4:30. Für die erste Laufrunde à 7 km zwar noch kein Problem, aber auf der 2 - vor allem wegen der Hitze - war es doch schwierig das Tempo zu halten. Rein in die Wechselzone und rauf auf´s Rad. Jetzt standen mir 2 Radrunden zu je 38 km und ca. 500 HM mit einer max. Steigung von 18% bevor. Beide verliefen bis auf den Gegenwind recht unspektakulär. Bergab war ich im Gegensatz zum Vorjahr um einiges schneller, da ich nicht ständig das Bedürfnis hatte zu bremsen. Dafür sprang einmal die Kette runter und ich musste kurz absteigen. Die letzten 7 Laufkilometer hatten es dafür in sich. Vor allem der 1 km war die reinste Qual, ich überlegte ernsthaft ob ich das Ziel erreichen konnte. Laufen? Oder doch lieber gehen? Als ich merkte, dass sich der Abstand zu der ca. 50m vor mir liegenden Mitstreiterin die mich zuvor noch am Rad überholte kontinuierlich verringerte bekam ich neue Energien und lief die letzten km noch mit einem 5er Schnitt ins Ziel. Ich erreichte in 4h43, genau wie letztes Jahr aber unter viel schwierigeren Bedingungen das Ziel und erreicht in der Klasse Elite 2 den 3.Rang und kam insgesamt als 12 ins Ziel.
Hi Michi hi Franz, so nun sitzen wir hier im Ötztal, genießen das schöne Ambiente und die Ruhe im Alpina. Der Sonntag kommt in riesen Schritten auf uns zu und wir sind heiß auf den Marathon. Nur eines ist diesmal anders: ... Ihr fehlt einf