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718 km / 8868 hm in 27 Std. 17 Min.

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Rad am Ring - 24 Stunden am Nürburgring PDF Drucken
Geschrieben von Michaela Preihs   
Montag, 6. August 2007

Fakten: RAD AM RING - 24 Stunden Rennen
Rundenlänge: 22 km
Höhenmeter / Runde: 550
absolvierte Runden / KM / HM: 24 Runden / 528 km / 13.500 HM

Nürburgring, Nordschleife, Hohe Acht, Niki Lauda...
Viel mehr wussten wir bis dato auch nicht über den Nürburgring zu berichten.

durch-die-gruene-hoelle
durch die gruene hoelle
Zum Glück gibt es aber auch eine schöne Radveranstaltung am Nürburgring! Die nennt sich Rad am Ring und ist dafür verantwortlich dass wir uns etwas näher mit diesem Mekka für Motor- (und auch Rad) Sportler befassten. Norschleife heisst die sagenumwobene Strecke auf welcher es 24 Stunden seine Runden zu drehen galt. Hinter dem unspektakulären Begriff versteckt sich eine 22 km lange Runde mit 550 Höhenmeter. Was das ganze für einen Alpenländer wie Franz etwas erschwerte war die Tatsache dass man dort aber keine Berge kennt sondern maximal Hügel. Und die haben Steilrampencharakter. "Hohe Acht" nennt sich so ein magischer Ort, und ist für einen Freund der Berge (wie es Franz nunmal ist) eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Aber der Reihe nach:
Die Anreise alleine ist schon so eine Sache. Knapp 900 Kilometer im Auto können auch ganz schön an der Substanz zehren, und wir alle waren froh nach knapp 10 Stunden Fahrerei quer durch Deutschland die Blechkiste verlassen zu können. Einquartiert waren wir in Adenau, einem netten Städtchen direkt am Nürburgring.

BILDERGALERIE ONLINE

Den Abend liessen wir beim Italiener ausklingen ehe wir Samstag vormittag zum Nürburgring aufbrachen. Dort bezogen wir gleich mal unsere "Box"! Schon eine spezielle Athmosphäre, dort seine Campingsessel aufzustellen wo normalerweise Massa und Alonso ihre Boliden starten.
Es wimmelte nur so von Radfahrern und Betreuern im Fahrerlager und in der Boxenstrasse, um so mehr freuten wir uns auch einige bekannte Gesichter wie Franz Venier und Rainer Popp zu treffen, aber auch diverse Internetbekanntschaften einmal persölich kennen zu lernen.  Kurz nach 12 Uhr Mittag ging es dann los, und die beiden Namensvetter aus Österreich hatten alle Hände voll zu tun rechtzeitig zum Start zu kommen. Franz (unserer) und Franz (Venier) hätten sich bald verzettelt und in wirklich allerletzter Sekunde (!!!) zwängte sich Franz (unserer) noch zwischen die schon wartenden Starter. Die Taktik war klar. Nach den extrem intensiven letzten 3 Wochen in welchen Franz etwas mehr als 40.000 Höhenmeter absolvierte sollte die Woche vor dem Nürburgring hauptsächlich der Regeneration dienen. Nachdem Franz aber einen HNO-Infekt aus Sölden mit nach Hause brachte, waren wir die ganze letzte Woche damit beschäftigt ihn wieder halbwegs gesund zu bekommen. Die nötige Regeneration und das Kräftesammeln für solch eine Belastung kam dabei etwas zu kurz.

Franz: "Das Rennen war irrsinnig anspruchsvoll. Ich war mir im Vorfeld nicht ganz sicher ob die Antibiotikebehandlung in den Tagen vor dem Start Einfluss auf meine Leistungsfähigkeit haben würde, musste aber dann im Rennen recht bald feststellen dass ich noch nicht zu 100% einsatzfähig war und vor allem mit schweren und müden Beinen, sowie regelrechten Schweissausbrüchen zu kämpfen hatte. Die extrem selektive Strecke machte dass ganze für mich nicht gerade leichter und ich war heilfroh nach 24 Stunden wieder gesund im Ziel zu sein ! Auch mit der unrythmischen Strecke hatte ich so meine Probleme, wo ich ja nicht gerade ein Freund von Hügellandschaften bin. Jedenfalls gelingt einem nicht alle Tage über 13.000 Höhenmeter zu absolvieren, ohne auf einen Berg gefahren zu sein.
Trotz allem: In Hinblick auf FURNACE CREEK 508 im Oktober war es
ein weiterer wertvoller Puzzlestein in der Vorbereitung. Das Rennen war super organisiert und es machte richtig Spass seine Runde auf solch ehrwürdigem Boden zu drehen."

Die kommenden 2 Wochen wird jetzt einmal wieder etwas Intensität rausgenommen, um dann Ende August noch einen Trainingszyklus für Furnace Creek zu starten.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 7. August 2007 )
 
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Rolf
Hi Michi hi Franz, 
so nun sitzen wir hier im Ötztal, genießen das schöne Ambiente und die Ruhe im Alpina. Der Sonntag kommt in riesen Schritten auf uns zu und wir sind heiß auf den Marathon. Nur eines ist diesmal anders: ... Ihr fehlt einf