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Heavyweight: Hypertrophietraining nennt sich das Zauberwort. Und dabei wachsen nicht nur die Oberschenkel von Franz

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RAAM 2008 - Platz 4
Ich verneige mich vor meiner Crew: Andrae, Berndl, Heli, Manu, Michi, Roli, Stefan, Udo, Walter

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UMCA RECORD "TRANSAUSTRIA WEST - EAST CROSSING"
718 km / 8868 hm in 27 Std. 17 Min.

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Franz beim Leistungstest im Sportwissenschaftlichen Kompetenzzentrum der FH Bad Gleichenberg

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RAAM Tagebuch

RAAM Souvenier

24 Stunden Kraftwerk Trophy PDF Drucken
Geschrieben von Franz Preihs   
Donnerstag, 29. Mai 2003

Theiss / Krems NÖ, 29/30.05.2004
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Die Kraftwerk Trophy in Theiss bei Krems war für mich der erste Test für das vor der Tür stehende Race Across The Alps. Sattel, Sitzposition und Ernährung galt es zu erproben. Jetzt, 30 Stunden nach Zielschluss bin ich um einige Erfahrungen reicher. Theiss war ein Auf und Ab. Ernährungstechnisch hab ich mich ziemlich verspekuliert das steht einmal fest. Dafür passt die physische Form. Insgesamt saß ich in Krems "nur" 18 Stunden auf dem Rad - in dieser Zeit habe ich 560 Kilometer zurückgelegt. Aber alles der Reihe nach.

Es gießt wie aus Kübeln als wir uns am Freitag Nachmittag bei 7 Grad Aussentemperatur auf den Weg nach Krems machen. Mit dabei auch die Betreuer Peter und Karin, denen an dieser Stelle mein besonderer Dank gilt. Trotz "Premiere" in dieser Funktion haben sie viel´dazu beigetragen Krems doch noch als "Finisher" zu verlassen. Die Nacht verbringen wir im Auto, Tagwache ist um 6 Uhr früh. Miga startet ja schon um 8 Uhr zum 12 h Bewerb, ich hab noch etwas länger Zeit - die 24 h Fahrer starten erst um 10 Uhr. Nachdem Miga auf der Strecke ist, schraub ich noch ein bisschen am Rad herum, ziehe mich an und rolle an die Startlinie. Die ersten 5 Stunden verlaufen problemlos. Ich fahre in der 24 h Staffelgruppe, das Tempo ist ziemlich hoch - Andrea Clavedetscher - der RAAM Sieger macht das Tempo (nachdem er im August einen 24 h WR plant fährt er "freiwillig" an der Spitze"), und nichts unerwartetes passiert. Mit der Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme liege ich im Plan - aber der ist im Nachhinein betrachtet nicht der Beste. Zumindest das von mir verwendete Produkt (hochkalorische Trinknahrung) das ich in Krems das erste Mal teste will mein Magen nicht so recht akzeptieren. Von Runde zu Runde wirds dann schlechter. Eine unangenehme Übelkeit bahnt sich den Weg die Speiseröhre hoch, und mir steht das "Essen" im warsten Sinne bis zum Hals. Doch die ersten Versuche mich des Mageninhaltes zu entledigen scheitern. Brechreiz ist vorhanden, mehr aber schon nicht. Die Folge ist das ich die nächsten Stunden ausser Wasser nichts zu mir nehmen kann. Mundsperre sozusagen. Es geht nichts mehr rein und es kommt auch nichts mehr raus. Erst gegen 22.30, nach 12,5 Stunden gelingt es mir erstmals herzhaft zu ko***n. Doch statt der erhofften Besserung wirds noch schlimmer. Die letzten Stunden nur Wasser getrunken und jetzt auch noch den Körper massiv entleert geht erst einmal nicht mehr viel.
Um kurz nach 12 ist dann Schluss mit lustig, ich leg mich ins Auto und warte was passiert, Nach 3 Stunden Schlaf beginne ich wieder mit einer trockenen Semmel und ein bisschen Elektrolyth/Wasser Gemisch meinen Körper aufzupäppeln. Und es funktioniert! Die Nahrung bleibt unten, die Kraft kommt zurück und ich setz mich wieder aufs Rad. Von 5 Uhr früh bis 10 Uhr vormittag spule ich dann noch gut 200 Kilometer herunter.
Mit etwas Abstand betrachtet war Krems sicher kein sonderlich erfolgreiches Rennen. Trotzdem wichtig für mich. Ich bin froh gewisse Fehler hier gemacht zu haben. Aus Fehlern lernt man - und speziell im Hinblick auf das RATA hab ich bei der Kraftwerkstrophy eine Menge gelernt. Ich weis das ich körperlich und mental bereit bin für den langen Ritt über die Alpen - und die Frage nach der für meinen Körper richtigen Ernährung werd ich mir im nächsten Monat auch noch beantworten. Es stehen ja noch 2 Test-Wettkämpfe an.
Miga wiederum überraschte nicht nur uns alle, sondern wahrscheinlich auch sich selbst. 350 km in 12 Stunden hat sie mühe- und klagelos heruntergespult und nebenbei auch gleich den 2 Platz in Ihrer AK belegt. Ich bin jedenfalls mächtig stolz, hoffe aber insgeheim das mir in 2 Jahren dann nicht die eigene Frau um die Ohren fährt ;-)
Neben den Anstrengungen bot die Kraftwerkstrophy aber auch noch eine Menge mehr. Super Organisation, ein bemühtes Veranstalter Team, beste Verpflegung, ein optimales Preis/Leistungs Verhältnis, ein irrsinnig stark bestztes Starterfeld und viele bekannte Gesichter (immerhin auch gut 20 "Arbeitskollegen" vom Grazer Veloblitz Team) machten Krems zu einem Super Erlebnis. Wir kommen wieder!

Bedanken möchten wir uns auf diesem Weg bei folgenden Personen / Firmen für Ihre Unterstüzung:
Firma EALK Mitterdorf / Franz Lueger
Peter Pamegger und Karin Steinacher für die großartige Betreuung
Franz Pöllinger für den Anhänger
Petra Pölzl für die "Goodies"
Andreas Wallisch
für das Zelt

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19. Jänner 2007 )
 
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Rolf
Hi Michi hi Franz, 
so nun sitzen wir hier im Ötztal, genießen das schöne Ambiente und die Ruhe im Alpina. Der Sonntag kommt in riesen Schritten auf uns zu und wir sind heiß auf den Marathon. Nur eines ist diesmal anders: ... Ihr fehlt einf