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.... und das bei ausgezeichnetem Zwischenrang 3 !
Dieser heutige Donnerstag wird uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben ........
Nach der Hektik der Nacht und der wohl für alle verdienten Schlafpause begann alles perfekt – Mit „Alive“ von Pearl Jam startete Franz und PacecarCrew in den neuen Tag. Er war in ausgezeichneter Verfassung – wir fuhren einem wunderschönen Sonnenaufgang entgegen , ließen Cimarron, Gladstone und Clayton hinter uns.
Vor wenigen Kilometern lag eine eine tote Klapperschlange am Strassenrand ..... wirklich beruhigendes Gefühl .....
Bei Meile 1232 überrundete Franz den Drittplatzierten Garcia!
....und dann, bei Meile 1245 begann Baustelle .....
Es ist 2Uhr nachmittags Ortszeit, es hat beinahe 40°C, Franz fährt ein gutes Tempo , guter Rhythmus, gute Frequenz , gute seelische Verfassung, aufgrund erstklassigem 24hour Crew-Entertainment.
....doch dann ......der verhängnisvolle Meile 1248
Franz rammt bei recht hoher Geschwindigkeit (zu dieser Zeit ging es leicht bergab) frontal ein Speedlimit Verkehrsschild dass aufgrund einer Baustelle etwas in die Fahrbahn ragte.
Mit Schulter voraus schlug Franz am heißen Asphalt auf und blieb regungslos liegen ....
Die geschockte Crew des Pacecars leistete grossartige Erstversorgung, unterstützt durch Andrä unseren Teamarzt, der mit Camper lediglich wenige Minuten entfernt war, und somit prompt am Unfallort sein konnte.
....als ob wir es von Anfang an gewusst hätten – die Taktik, den Camper über das gesamte Rennen nicht weiter als 5-7Milen von Franz und Pacecar zu entfernen, machte sich in dieser Extremsituation bezahlt ......
Noch als Franz benommen am Straßenrand lag, wusste bereits er und wir , dass Franzls Schulterbereich durch den Crash arg in Mitleidenschaft gezogen wurde .....
Durch die Alarmierung des Headoffice erhielten wir asap Unterstützung etlicher Officials ...
Garzia, mittlerweile ebenfalls gezeichnet vom RAAM , passierte ausgerechnet dann die Unfallstelle, als Franz Noterstversorgt wurde – was wohl, trotz Platzierungsgewinn, für Garcia kaum zur Motivation beitrug ...
Sofort waren Officials anwesend,die die Unfallstelle absicherten, und nachdem Andrä Franzls Zustand stabilisieren konnte, hoben wir unseren Pechvogel in den Camper und fuhren unter Begleitung der Race-Officials zurück nach Clayton ins Union County General Hospital.
Diagnose: Schlüsselbeinbruch! – selbes Schlüsselbein, das er sich bereits vor 6 Monaten beim Trainieren brach ....
Franz ist nun deutlich gezeichnet ..... er hat Schmerzen, ist müde und plötzlich ist das Ziel an der Ostküste in scheinbar unerreichbare Ferne gerückt ....
Die ärztliche Versorgung im Krankenhaus sah wie folgt aus: Bruch einrichten, Schulterstützverband anlegen .....
„WIR FAHREN INS ZIEL UND BEENDEN DAS RAAM, UND WENNS BIS WEIHNACHTEN DAUERT – WIR LASSEN UNS NICHT AUFHALTEN ! DURCH KEINEN SCHEISS DER PASSIERT LASS ICH MICH AUFHALTEN – RICHTETS ALLES HER, GEBTS MIR WAS ZU ESSEN, IN EINER STUNDE FAHREN WIR WEITER !" ......so die Worte von Franz nachdem er aus dem Behandlungsraum kam.
Die Crew, einerseits erleichtert durch Franzls Einstellung und Statement, dennoch ebenfalls gezeichnet durch die etlichen Vorfälle an diesem verhängnisvollem 12.Juni, leistete natürlich Folge und bereitete alles für unsre Weiterreise vor ....
Mittlerweile, ca. 4 Stunden nach dem Crash, sind wir wieder on the road – Franz tritt brav und tapfer in die Pedale, unbeirrt aller Vorfälle, und die Crew versucht alles, ihn so gut wie möglich zu motivieren, bei Laune zu halten und ärztlich zu versorgen.
Innerhalb der Crew ist es still geworden – Anspannung und Besorgnis macht sich breit , keiner weiss , wie Franz mit der neuen Situation (gebrochenem Schlüsselbein) heute und in den kommenden Tagen zurechtkommen wird ...
Wir versuchen so gut wie möglich gelassen und ruhig zu bleiben um Franz zur Zeit jene Versorgung und Unterstützung zukommen zu lassen, die er in diesen schwierigen Stunden, mehr als je zuvor, so ungemein nötig hat .....
derzeit: Meile 1304
Nachtrag zu den Vorfällen bei Eagle Nest vergangener Nacht :
Die Betrunkenen Männer, die heute 1h Früh unser Team attackierten , griffen ebenfalls andere Teams und deren Camper an, unter anderem ein Team aus England , in deren Camper die Männer eindringen konnten und Crewmitglieder der Engländer in eine Schlägerei verwickelt wurden, wobei eine Person dieses Teams dabei sogar verletzt wurde ......
Alles was derzeit passiert ist kaum in Worte zu fassen – es ist beinahe wie in einem Film, in dem permanent neue Action wartet ....
Abschließend zum heutigen Tag:
Franz und Crew geht es nun den Umständen entsprechend gut – wir haben wieder Rhythmus und radeln unbeirrt Richtung Osten ...
LIEBE GRÜSSE!
 Schulterverband  Timestation
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